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    Aktuelle Informationen

    Aufgrund der ausserordentlichen Lage wurden alle Anlässe abgesagt


    - Drachebärg Zytig
    Gemeinde Beatenberg
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    Kirche Beatenberg / Foto: Christine Aellig Stettler




    Weitere aktuelle Themen

    Gemäss den Massnahmen des Bundes vom 20.03.2020 müssen alle kirchlichen Veranstaltungen bis und mit 19. April abgesagt werden. Einzige Ausnahme sind allfällige Abdankungen. Hier besteht eine Ausnahmebewilligung für Beerdigungen oder Beisetzungen im engen Familienkreis auf dem Friedhof.

    Wir wollen trotz der erschwerten Umstände Kirche sein und uns weiterhin gegenseitig unterstützen.

    Wer in eine Notlage gerät, soll nicht zuwarten, sondern unbedingt Hilfe anfordern. Wenden Sie sich an

    Lukas Stettler, Pfarrer der ref. Kirchgemeinde, Tel: 033 841 12 23, info@kirchebeatenberg.ch oder an Marianna Mattenberger, Präsidentin der Kirchgemeinde, Tel: 033 841 23 18

    Als Zeichen, dass unsere Kirche lebt, werden in den nächsten Wochen täglich um 10.00 Uhr die Glocken läuten. Wir möchten Sie auch einladen, am Sonntag nach Ihrer Wahl zuhause einen Gottesdienst am Radio oder Fernsehen mitzuverfolgen. Unten finden Sie die entsprechenden Links zu den Angeboten und etwas für‘s Gemüt.


    Regelung bei Abdankungen
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    Beschreibung "Glockengeläut als Zeichen
    der Solidarität und Hoffnung"

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      (pdf-Dokument)


    - Gottesdienste auf Radio BEO
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    - Gottesdienste auf Radio SRF2
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    - Orgelstück: Locus iste
    An der Orgel: Michael Malzkorn
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    - Orgelstück: Irisches Segenslied
    An der Orgel: Michael Malzkorn
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    Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

    Lukas Stettler

    Die Jahreslosung für das Jahr 2020 ist ein Zitat aus dem Markusevangelium. Der 24. Vers das 9. Kapitels bringt eine Widersprüchlichkeit zum Ausdruck, die untrennbar zum Glaubensalltag dazugehört. Einerseits ahnen wir oder haben vielleicht auch schon erleben dürfen, dass Glaube Berge versetzen kann. Nur ist halt die Frage, ob wir wirklich so direkten Einfluss auf unseren Glauben nehmen können. Ist Glaube nicht etwas, dass sich in unserm Unterbewusstsein bildet und all das Erlebte mitsamt den Erfolgserlebnissen und den enttäuschten Hoffnungen irgendwie mit einbezieht? Ich denke, es ist nicht möglich, sich selbst zu überlisten und quasi mehr oder anders zu glauben, als man tatsächlich empfindet.

    Das wird aber auch nicht erwartet. Vielmehr bringt die Jahreslosung zum Ausdruck, dass Zweifel und Unglauben zum Glaubensleben dazugehören und ganz normal sind. Die Losung erinnert uns aber auch daran, dass wir nicht auf uns allein gestellt sind. Wir sind eingebettet in unsere Familie, in die Nachbarschaft, in die Dorfgemeinschaft und in die Glaubensgemeinschaft. Und da sollen wir uns gegenseitig stützen und tragen. Wie gut tut es doch, wenn man nicht mehr weitersieht und dann Hilfe von aussen kommt. Manchmal sind es Menschen, die uns zuhören und gut zureden. Manchmal ist es vielleicht auch das Gebet im stillen Kämmerlein, ein Trostlied oder schlicht eine Kerze, die Licht ins Dunkel bringt.

    Letztlich verweist die Jahreslosung auf Gott, den Ursprung des Lebens. Ich muss vor Gott nicht meinen Glauben beweisen, sondern darf auch meine Zweifel vor Gott bringen und sagen: „Hilf meinem Unglauben.“ Ich darf darauf vertrauen, dass Gott versteht und mich mitsamt den Zweifeln in seinen Händen trägt.


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    Webseite: Christine Aellig Stettler und Lukas Stettler