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    Aktuelle Informationen

    - Veranstaltungskalender
    Juni 2020

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    - Drachebärg Zytig
    Gemeinde Beatenberg
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    Kirche Beatenberg / Foto: Christine Aellig Stettler




    Weitere aktuelle Themen
    Liebe Gottesdienstbesucherin, lieber Gottesdienstbesucher,

    so wie es im Moment aussieht, besteht durchaus Hoffnung, dass sich unser Zusammenleben Schritt für Schritt normalisieren kann. Dank des Rückgangs der Neuansteckungen mit dem Coronavirus konnte der Bundesrat, früher als erwartet, weitere Lockerungsschritte bezüglich des Lockdowns bekanntgeben.

    Ab dem 28. Mai ist es nun also wieder erlaubt, Gottesdienste zu feiern. Wie bei allen Veranstaltungen und Betrieben müssen wir dazu als Kirchen ein Hygienekonzept erstellen.

    Wir wollen diesen Auftrag ernst nehmen und die zurückerhaltene Freiheit mit Freude und Dankbarkeit wahrnehmen, andererseits aber auch die damit verbundenen Vorsichtsmassnahmen beachten. Unser Hygienekonzept für kirchliche Anlässe finden Sie unter untenstehendem Link.


    Hygienekonzept für kirchliche Anlässe in der Kirche Beatenberg
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    Pfingsgottesdienst
    Sonntag, 31. Mai, 9.45 Uhr
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    Ich glaube; hilf meinem Unglauben!

    Lukas Stettler

    Die Jahreslosung für das Jahr 2020 ist ein Zitat aus dem Markusevangelium. Der 24. Vers das 9. Kapitels bringt eine Widersprüchlichkeit zum Ausdruck, die untrennbar zum Glaubensalltag dazugehört. Einerseits ahnen wir oder haben vielleicht auch schon erleben dürfen, dass Glaube Berge versetzen kann. Nur ist halt die Frage, ob wir wirklich so direkten Einfluss auf unseren Glauben nehmen können. Ist Glaube nicht etwas, dass sich in unserm Unterbewusstsein bildet und all das Erlebte mitsamt den Erfolgserlebnissen und den enttäuschten Hoffnungen irgendwie mit einbezieht? Ich denke, es ist nicht möglich, sich selbst zu überlisten und quasi mehr oder anders zu glauben, als man tatsächlich empfindet.

    Das wird aber auch nicht erwartet. Vielmehr bringt die Jahreslosung zum Ausdruck, dass Zweifel und Unglauben zum Glaubensleben dazugehören und ganz normal sind. Die Losung erinnert uns aber auch daran, dass wir nicht auf uns allein gestellt sind. Wir sind eingebettet in unsere Familie, in die Nachbarschaft, in die Dorfgemeinschaft und in die Glaubensgemeinschaft. Und da sollen wir uns gegenseitig stützen und tragen. Wie gut tut es doch, wenn man nicht mehr weitersieht und dann Hilfe von aussen kommt. Manchmal sind es Menschen, die uns zuhören und gut zureden. Manchmal ist es vielleicht auch das Gebet im stillen Kämmerlein, ein Trostlied oder schlicht eine Kerze, die Licht ins Dunkel bringt.

    Letztlich verweist die Jahreslosung auf Gott, den Ursprung des Lebens. Ich muss vor Gott nicht meinen Glauben beweisen, sondern darf auch meine Zweifel vor Gott bringen und sagen: „Hilf meinem Unglauben.“ Ich darf darauf vertrauen, dass Gott versteht und mich mitsamt den Zweifeln in seinen Händen trägt.


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    Webseite: Christine Aellig Stettler und Lukas Stettler