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    Die Zeit verrinnt wie Sand …

    Christine Aellig Stettler

    Feinen Sand durch die Finger rieseln zu lassen gehört für mich mit zu den unvergesslichen Stranderlebnissen. Nicht nur Kinder finden daran Gefallen, eine Handvoll trockenen Sand in beide Hände zu nehmen und zuzuschauen, wie die Sandkörnchen je nach Grösse der Öffnung zwischen den Händen langsam oder schnell ihren Weg zurück auf den Boden finden und sich dort mit den Sandmassen am Boden verbinden. Zurück bleibt allenfalls ein kleines Hügelchen. Spätestens nach der ersten Welle, dem nächsten Regenfall oder einem kräftigen Windstoss ist aber auch davon nichts mehr zu erkennen. Sinnlos scheint dieses Spiel, aber das Gefühl des zerrinnenden Sandes in den Händen geht so schnell nicht vergessen.

    Der Sand, der uns zwischen den Händen zerrinnt, wird auch als ein Sinnbild für unsere Zeit verwendet. Oft scheint sie uns zwischen den Händen zu zerrinnen und sich ins Nichts aufzulösen. Wie schnell ist eine Stunde, ein Tag, ein Jahr vorbei, ohne dass wir es recht gemerkt haben. Unsere Zeit lässt sich nicht festhalten und ist damit unendlich kostbar. Wir bestimmen zwar nicht, wie viel wir davon bekommen, aber wir können darauf Einfluss nehmen, womit wir sie füllen. Und wir können sie mit Dingen füllen, die Spuren hinterlassen.

    Die verrinnende Zeit und damit die Vergänglichkeit beschäftigt die Menschen schon seit sehr langer Zeit ist auch ein zutiefst biblisches Motiv. Neben allen offenen Fragen spricht aus den biblischen Texten in diesem Zusammenhang immer wieder das Vertrauen darauf, dass unsere Zeit nicht sinnlos verrinnt, sondern in Gottes Händen aufgehoben ist.

    Liebe Leserin, lieber Leser, uns Gedanken zu machen, wie wir unsere Zeit füllen wollen, lohnt sich auf jeden Fall. Für welche Ziele, welche Werte, welche Inhalte wollen wir sie einsetzen? Ich wünsche Ihnen den Mut und die Kraft, immer wieder nach Antworten auf diese Fragen zu suchen und viele erfüllte Stunden.



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